Patenschaft

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Berichte von Paten

Patenschaftsgelder

Patenschaftsantrag

Aktualisiert am: 17 Februar 2009

Bericht von Eva und Robert

Im Januar 2009 war es wieder so weit und wir machten uns auf den Weg nach Hurghada. Wir wussten dass zu dieser Zeit auch Angela, Jutta und Ute da sind. Am nächsten Tag machten wir uns auf, verschiedene Familien zu besuchen. Natürlich wollten wir zu erst zu unserer Familie. Die Freude bei unseren Kindern war groß. Unsere Jasmin hat mich sogleich umarmt, als sie mich erblickt hatte. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Sie hatte Bilder für uns gemalt und war ganz stolz darauf. Der kleine Patensohn von unserer Tochter schlief ganz tief und fest. Hussein war auch zu Hause, nur Hassan hat gefehlt. Die Freude war groß, als wir die mitgebrachten Geschenke überreichten. Die Augen strahlten und das Lächeln sagte mehr als tausend Worte. Durch Haytham fragten wir „unsere Mutter“ was denn ganz dringend noch gebraucht wird. Sie war etwas verlegen, was ja verständlich ist, und sagte dann dass dringend ein Bett gebraucht würde. Sie zeigte uns auch das kaputte Bett das auf dem Dach stand. Ich musste auf einer Leiter nach oben auf das Dach, war gar nicht so einfach. Aber sie wollte es mir unbedingt zeigen. So beschlossen wir, die Familie soll ein Bett bekommen. Danach verabschiedeten wir uns, aber es sollte nicht unser letzter Besuch sein. Danach gingen wir noch zu zwei anderen Familien, für die ein Wassertank angeliefert wurde. Alle langten kräftig mit zu, um die Tanks aufzustellen. Am nächsten Tag waren Angela und ich zu den Familien unterwegs. Wir besuchten eine „Neue Familie“ wo erst eine Patenschaft übernommen wurde. Angela überreichte Geschenke, auch hier sagte das Lächeln wieder viel. Danach folgten noch einige andere Familien. Man sieht teilweise schon, dass durch die Patengelder einiges verbessert wurde. Dann erblickte unsere Jasmin mich wieder und kam wie der Blitz auf mich zugerannt. Umarmung und Küsschen folgten. Sie ging mir nicht mehr von der Seite. Auch war dann auf einmal der kleine Usama da. Das letzte Mal war er noch sehr schüchtern, aber diesmal ging auch er auf mich zu. Ich hatte Obst mitgebracht, die Kinder freuten sich sehr darüber. Langsam wurde es Abend und wir machten uns wieder auf den Weg nach Hause. Am Sonntag war unser letzter Besuch. Es war wieder das gleiche Spiel: gesehen, gerannt und umarmt. Wir verabschiedeten uns bei der ganzen Familie, diesmal war auch der Vater da, er war auch sehr freundlich zu uns, und bedankte sich für alles. Es kam von Herzen. Die Familie wollte gerade zu Abend essen, also wollten wir nicht länger stören. Wir sahen aber, dass es genügend Essen für die ganze Familie gab. Das machte uns sehr glücklich. Jetzt wussten wir auch, wir haben richtig mit der Patenschaft gehandelt. Jetzt freuen wir uns schon auf den nächsten Besuch, der bestimmt bald folgen wird.


 

 

Eva und Robert

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