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Berichte von Paten
Patenschaftsgelder
Patenschaftsantrag
Aktualisiert
am: 08. Feb. 2008
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Bericht von Conny
Noch
ein Bericht
Mein Besuch im November 2006
Was hatte ich mit dem kl.
Mohamed für einen Spaß. Einfach klasse!

Das er behindert ist sieht man. Aber man konnte es nicht spüren, so wie vielmals
bei uns. Er wurde von allen geherzt, geküsst und geknuddelt.
Überhaupt war der Tag am Shedwan Strand einfach herrlich. Natürlich hielten wir
uns an den Teil es Strandes auf, der auch für "Einheimische" zugänglich ist.
Aber mal der Reihe nach:
Vom Verein aus waren an diesem Strand-Tag anwesend: Unsere drei Hauptpersonen:
Angela, Khaled und Mohamed
Uta Abo Selima, sie lebt in Hurghada und ist seit November mit dabei.
Herzlich Willkommen an Bord liebe Uta!!
Und zwei Paten - Anette und ich.
Gegen 11.30 bog der erste Mini-Bus mit einer „Ladung“ Kinder und Muttis an
unserem Treffpunkt um die Ecke, ganz in der Nähe vom King Tut-Hotel.

Meine kleine Aia winkte wie
verrückt. Als ich sie sah lief mir lief ein Schauer über den Rücken. Es ist
jedes Mal das selbe, es berührt mich bis ins Mark.
Ich zwängte mich mit Uta zusammen vorn beim Fahrer auf die Sitzbank. Die
restlichen Leutchen fuhren mit Mohameds Taxi.
Als sich die hintere Minibustür öffnete, strömten die Kleinen aus. Ich verglich
den Bus mit einem überreifen Granatapfel. Jeder Kern ein Kind. Hätte nie
vermutet das da so viele reinpassen. Sie müssen wie Stapelstühle übereinander
gesessen haben.
Uta fragte mich: Hast du es gerochen??? Was soll ich gerochen haben?? Na, der
ganz Bus hat so herrlich nach frisch geduschten Menschen gerochen.
Mir war
aufgefallen. Sicher muss man vor Ort wohnen um das so stark zu bemerken.
Der umgekehrte Fall wäre mir sicher in die Nase gekrochen, so geschehen auf
einer sehr späten Rückfahrt mit dem El Gouna-Bus. Da hatte wohl ein Kellner
seine müden Füße ausgepackt. Wir waren froh wenn ab und zu mal einer zu oder
ausstieg.
Zurück zum Thema:
Kleine warme Hände schoben sich in meine und ich blickte in die strahlenden
Augen von Aia, ihrer Schwester Aiman und die ihrem kl. Bruder Mohamed. Es ist so
irre schwer solche Momente zu beschreiben. Ich lass das mal!!
Am Strand wurde eine „ruhige“ Ecke ausgemacht, die ruck zuck zu einem wuseligen
Kinderlager umfunktioniert wurde. Alle halfen den Strandabschnitt gemütlich
einzurichten. Stühle und Tische wurden organisiert und so mancher Stuhl war
größer als sein Träger.
Khaled besorge 2-3 Kisten mit Getränken. Obst, Bonbons und Chips - alles was
diese Kinder nicht so häufig haben, war vorhanden. Nun konnte die Strandparty
von „egyptliveHelpKids November 2006“ beginnen.
Erst jetzt kommt der kl. Mohamed ins Spiel. Er hatte eine total ausgeflippte
Sonnenbrille auf. Keine Andere hätte ihm besser gestanden, Er lachte immer und
war extrem Anhänglich.

Die Mutti unterhielten sich, die Kinder spielten, fragen, liefen am Strand
entlang und suchten Muscheln. Ein ca. 16 Jahre altes Mädchen malte herrlich
Fische.

Man konnte allen ansehen, das
sie sich pudelwohl fühlten.
Nur der kleine Ibrahim wollte nicht auftauen und bleib beharrlich auf dem Schoß
seiner Mutti/Omi sitzen und verzog kaum mal sein Gesichtchen.

Ein Zwillingspärchen (Aya +
Ahmed) hatte ich ne knappe Stunde vor Aufbruch soweit, das sie wenigsten mal
lächelten und dann flitzen die beiden auf den Spielplatz, von dem sie nun nicht
mehr weg wollten. Hand in Hand gingen wir zum Bus.

Wir Vereins-Frauen beobachteten
die Anwesenden genau, zum einen um Fortschritte oder Defizite zu sehen, ob
irgendwo ggf. der Wurm drin ist, oder ab jemand auffällig wirkt.
Bei einer Mutti stimmte was nicht. Sie verzog in Intervallen ihr Gesicht, war
sehr (zu) ruhig und ihre Augen schimmerten ab und zu. Im Nachhinein stellte sich
raus das sie unter massiven Bachschmerzen litt und sich einer OP unterziehen
muss. Wer weiß wie lange sie noch gewartet hätte, nicht auszudenken.
Die Snacks waren ratzfatz aufgefuttert und überall lag Papier und anderer Müll
in der Gegend rum. Aber inzwischen wissen einige, das wir das so nicht
hinnehmen, wenn Abfälle nicht gleich in die entsprechenden Behältnisse kommen,
dann werden sie sie halt hinterher wegräumen müssen. Um die Aufräumaktion an
Ende diesen Tages kam keiner vorbei.
Die Zeit war wieder mal wie im Flug vergangen. Gemeinsam verließen wir das
Strand-Gelände gegen 16.30h, das um längen sauberer aus sah als am Morgen noch.
Was gibt es noch zu sagen?? Mir fällt eben
mehr ein. Sicher habe ich wieder vieles vergessen.
LG Conny
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein
unglückliches Kind auf Erden gibt.
(Albert Einstein)
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