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Berichte von Paten
Patenschaftsgelder
Patenschaftsantrag
Aktualisiert am: 17 Juni 2009
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Bericht von Silke
VVom 28.Mai bis 15.Juni war ich wieder in Hurghada. Der Check in am Flughafen bereitete schon etwas Bauchschmerzen, da momentan ziemlich streng das Gepäckgewicht kontrolliert wird. Da ich viele Geschenke dabei hatte, waren es doch fast 4 Kilo mehr. Nach anfänglichem Ärger konnte ich dann aber doch ohne mehr zu bezahlen, einchecken. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl nach Zirsara zu kommen. Das Wiedersehen mit Nehmedo und den Kindern war sehr, sehr fröhlich. Zusammen mit Uta und Haytham habe ich einige Familien besucht in Zirsara und Dahar. Bei vielen sieht man immer wieder kleine Veränderungen. Leider gibt es aber auch viele traurige Fälle, wie von der Mama mit den 3 Kindern, die in einer Behausung in der Nähe des christlichen Friedhofes untergekommen ist. Nachdem ihr Mann alle Sachen, die sie und die Kinder hatten, verbrannt hat, stand sie praktisch vor dem Nichts. Eines abends kam ein fremder Mann und wollte etwas von ihr, sie musste um Hilfe rufen. Gott sei Dank hat es dann jemand gehört und hat ihr geholfen. Wir haben ihr dann am nächsten Tag ein billiges Handy gekauft, damit sie die Polizei rufen kann, falls wieder etwas ist. Ebenso haben wir für sie von Spenden ein Bett, Decken und Handtücher, Ventilator und Lebensmittel gekauft.
Für die Kinder gab es dann Kleidungsstücke aus unserer Kleiderkammer, die von vielen Paten immer wieder aufgefüllt wird. Jedes Kind bekam dann noch ein Plüschtier, was wir von einer Sparkasse als Spende bekommen hatten. Die Freude war so groß, das Uta und ich nur weinen konnten. Traurig ist auch die Geschichte der Familie, wo die Mutti an Krebs gestorben ist, wir haben sie besucht, all die Kinder sind bei einer Tante untergekommen, Platz ist dort eigentlich kaum für sie. Mein Patenkind Dunja zu sehen war auch sehr schön, leider konnten wir nicht in ihr Haus, da der Schlüssel abgebrochen war und so waren wir dann bei der Tante. Am letzten Tag hab ich noch 20 Taschen bei Nehmedo abgeholt, die die Frauen aus dem Selbsthilfeprojekt wieder fertig hatten und hier schon zum Teil vorbestellt sind. Als ich dem Taxifahrer sagte er soll nach Zirsara fahren, guckte er mich an und sagte sehr erstaunt, wohnen Sie dort? ich sage nein, wir helfen dort Familien, oh meinte er, können sie bitte auch nach Kairo kommen? Je mehr ich dort bin, desto mehr wünsche ich mir viel Geld zu haben, damit wir so vielen wie möglich helfen können. Ich hoffe, ich kann bald wieder nach Ägypten fliegen.
Silke
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Was wir
heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.
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